Ratgeber: Lerntipps für Prüfungen

Prüfungen sind ein leidiges Thema, ob in der Ausbildung, im Studium oder in der Fahrschule. Weil das jeden irgendwann mal betrifft, hat Theotestet deshalb ein paar Lerntipps in diesem Ratgeber zusammengestellt. Sie nehmen das Lernen zwar nicht ab, aber sie machen es im besten Falle leichter 😉

SchlaftypenLerntipp 1: den eigenen Schlaftyp kennen

 

Wer so produktiv wie möglich sein möchte, muss sich nach seinem eigenen Schlaftyp richten – das ist entweder die Lerche oder die Eule. Als Lerche werden diejenigen bezeichnet, die früh gut gelaunt aufstehen und schnell in die Gänge kommen. Sie können besonders vormittags gut und konzentriert arbeiten. Eulen sind das ganze Gegenteil. Sie schlafen gern länger und brauchen danach erst mal etwas Zeit, um sich aufrappeln. Auch wenn sie am Morgen nicht viel zu Stande bekommen, gegen Abend laufen sie zur Hochform auf und schaffen viel. Bei der Vorbereitung auf eine Prüfung ist es also wichtig, den eigenen Schlaftyp zu kennen. Eine Eule hat nicht viel davon, sich früh um 8 in die Bibliothek zu quälen, eine Lerche aber unter Umständen schon.

Lerntipp 2: Zeitmanagement ist alles

Das richtige Zeitmanagement ist besonders in der Prüfungszeit oder beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit unabdingbar. Ob Prüfungstag oder Abgabetermin – es gibt definitiv eine Deadline, weswegen man nicht „drumherum“ kommt, sich die Zeit bis dahin sorgfältig einzuteilen. Zeitmanagement bedeutet in diesem Fall also zu aller erst, die Unterlagen o.ä. zu sammeln, die man benötigt. Danach schätzt man grob ab, welche Zeit die Bearbeitung oder das Lernen in Anspruch nehmen wird und dann heißt es: Los geht’s! Zeitiges Anfangen lohnt sich übrigens in jedem Fall, denn damit verfestigt sich das Gelernte durch die stete Wiederholung und es bleibt immer Zeit für schöne Dinge. Je nach Schlaftyp kann sich die Lerche beispielsweise vornehmen, von Montag bis Freitag jeden Tag von 8 bis 12 Uhr in der Bibliothek zu arbeiten. Den Rest der Zeit nutzt sie, um sich zu entspannen.

Lerntipp 3: Du bist, was du isst – und trinkst

Vor allem in der Prüfungszeit ist es wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, damit der Körper optimal Informationen aufnehmen kann. Oft möchte man sich bei Stress und Zeitdruck einfach nur eine fettige Tiefkühlpizza gönnen, die sicherlich kurzzeitig glücklich macht. Empfohlen ist jedoch, so wenig Zucker wie möglich zu sich zu nehmen. Ansonsten ruft nach dem Essen das allseits bekannte „Fresskoma“ und die Konzentration sinkt rapide. Die Alternative dazu: Selbst kochen mit frischen und gesunden Zutaten – geht auch gut als Lernpause und Ablenkung durch. Als kleiner Snack für zwischendurch eignen sich frisches Obst oder Gemüse.

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Gerade im Sommer sollte man ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Fruchtsäfte und Softdrinks sind jedoch tabu, da sie sehr viel Zucker enthalten. Auch von koffeinhaltigen Getränken und Energydrinks ist eher abzuraten, da sie nur kurzzeitig die Konzentration erhöhen. Was bleibt da noch an Getränken, die man zu sich nehmen kann? Ja, Wasser, aber das wird nach einer Weile langweilig. Eine gesunde Alternative bietet das Leipziger Startup Neuronade an: Das gleichnamige Denk-Getränk in Pulverform enthält ausschließlich gesunde Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Ginko, Brahmi und Rosenwurz. Es soll die Konzentration auf natürliche Weise und ohne Nebenwirkungen steigern und verzichtet dabei auf Konservierungsstoffe und bedenkliche Zusätze. Das u.a. in Apotheken erhältliche Pulver kann in Wasser oder andere Getränke eingerührt werden, der geschmacklichen Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Aber seht selbst unter: www.neuronade.com

Lerntipp 4: Bewegung an der frischen Luft

tt_joggerEgal ob man im Bett lernt oder sich an den Schreibtisch zu Hause oder in der Bibliothek setzt, der Rest des Körpers wird eher wenig beansprucht. Wenn du dann nicht mehr weißt, wie man bequem auf seinem Stuhl sitzen soll, ist es höchste Zeit sich in Bewegung zu setzen und das nicht in den stickigen Räumlichkeiten, sondern draußen, wo du genug Sauerstoff für deine Gehirnaktivitäten wiederfindest. Je nach eigenem Gusto kannst du dich mehr oder weniger sportlich betätigen. Dem einen reicht der Spaziergang im Park, für den anderen muss es mindestens eine Stunde Lauftraining sein. Nutze die Bewegung an der frischen Luft als Pause, um dich wieder frei zu machen, deinen Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und zu entspannen. Die Ausrede, keiner körperlichen Aktivität nachzugehen, weil es eine Unterbrechung deines Lernblocks sei, gilt nicht, denn Bewegung ist förderlich für Erinnerungs- und Lernprozesse!

 

Kommentar zu “Ratgeber: Lerntipps für Prüfungen

  • Januar 16, 2017 um 17:33
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    Ich weis noch wie ich damals so aufgeregt war wegen meiner Führerscheinprüfung. Wär schön gewesen wenn ich diesen Ratgeber früher gefunden hätte. Mein kleiner Bruder will auch bald seinen Führerschein machen. Wir sind auf eine günstige Fahrschule gestoßen die sogar einen „Fahrsimulator“ anbietet. Hätte es zu meiner Zeit so etwas gegeben, hätte es mir wahrscheinlich/vielleicht einen Teil meiner Nervosität genommen.

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